Meldeformular asiatische Hornisse
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Die asiatische Hornisse
(Vespa Velutina)
Die Asiatische Hornisse wurde erstmals im Jahr 2004 im Süden Frankreichs in Europa nachgewiesen. Vermutlich gelangte sie über den internationalen Warenverkehr aus Südasien nach Europa. Seitdem breitet sie sich kontinuierlich aus und erreichte im Jahr 2020 den Kreis Heinsberg. Seit 2024 ist eine stark beschleunigte Ausbreitung zu beobachten.
Die Europäischen Hornisse
(Vespa crabro) – Achtung: „Streng geschützt“
Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) ist die größte heimische Faltenwespe in Deutschland und ein fester Bestandteil unserer natürlichen Ökosysteme. Sie ist friedlich, ökologisch wertvoll und für den Menschen in der Regel ungefährlich, solange sie nicht bedrängt wird.


Im Vergleich zur heimischen, streng geschützten Europäischen Hornisse (Vespa crabro – Bild rechts) sind die Völker der Asiatischen Hornisse (Vespa Velutina – Bild links) deutlich größer und aggressiver in ihrem Jagdverhalten, auch wenn die einzelnen Individuen optisch kleiner sind. Ab April errichten sie zunächst ein sogenanntes Primärnest, häufig in unmittelbarer Nähe des Menschen – beispielsweise an Gebäuden, in Schuppen oder Hecken. Ab Juli folgt der Bau eines deutlich größeren Sekundärnestes, bevorzugt in hohen Baumkronen, jedoch auch an Häusern, in Gärten oder anderen Strukturen.
Von diesen Nestern geht eine konkrete Gefahr aus:
- für Menschen, insbesondere Kinder,
- für Honigbienen und andere Bestäuber,
- sowie für die gesamte heimische Ökologie.
Trotz dieser Risiken wird die Problematik aus unserer Sicht aktuell politisch oftmals unterschätzt.
Die Asiatische Hornisse unterliegt der EU-Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management invasiver gebietsfremder Arten. In Deutschland ist sie als Art der „Früherkennung“ eingestuft. Das bedeutet: Bei einem Auftreten sind unverzüglich Maßnahmen zur Beseitigung und Eindämmung zu ergreifen, um weitere ökologische und wirtschaftliche Schäden zu verhindern.
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