Honigverkauf

Regionaler Honig ist immer ein Abbild der nektar- und honigtauspendenden Pflanzen aus der heimischen Region, dies macht den Honig so unverwechselbar und besonders.

Hier finden Sie Adressen von Imkern des Imkervereins Selfkant e.V., von denen Sie Honig aus der Region beziehen können.

Wildpark Gangelt

An der Kasse wird während der Öffnungszeiten Honig von unseren Bienen am Lehrbienenstand im Wildpark verkauft.

Am Wildpark 1 in 52538 Gangelt, Tel: 02454 2459.

Nachfolgend erhalten Sie einen kurzen Überblick über die gängigsten Honigsorten.

Frühtrachthonig: Darunter versteht man Honig aus der ersten Schleuderung im Frühjahr, die in der Regel im Mai stattfindet. Er setzt sich aus dem Nektar der früh blühenden Pflanzen wie Löwenzahn oder den verschiedenen Obstbaumarten etc. zusammen. Meist beginnt mit diesem leckeren Genuss das Honigjahr.

Rapshonig: Wie der Name schon sagt, stammt dieser Honig überwiegend aus der Rapsblüte. Er ist gekennzeichnet von einer nahezu weißen Farbe und einem milden und feinen Aroma.

Blütenhonig: Stammt aus einer Vielzahl von verschiedenen Blüten, so. z.B. von Wiesenblumen, Sträuchern und Bäumen, aber auch Himbeere oder Brombeeren sind bei den Bienen beliebte Nektarspender. Entsprechend dem örtlichen Blütenangebot reicht die Farbe des Blütenhonigs von hellgelb bis dunkelgelb oder gelblich-braun. Auch im Geschmack ist Blütenhonig besonders facettenreich.

Sommertrachthonig: Ist die Vielfalt des Sommers, meistens eine Mischung aus Nektar und Honigtau. Die Färbung ist meist kräftig-gelb bis braun. Diesen Honig findet man auch unter dem Begriff „Wald- und Blütenhonig“.

Waldhonig: Diese Köstlichkeit gewinnen die Bienen aus dem Honigtau verschiedener Baumarten. Dadurch ist er besonders reich an Mineralstoffen. Man erkennt ihn an seinem würzigen Geschmack und seiner bräunlichen Färbung.

Tannenhonig: Eine absolute Spezialität, schon deswegen, weil ihn der Imker meist nur im Abstand mehrer Jahre ernten kann und es nicht in jedem Wald auch Tannen gibt. Aber auch sein kräftig-würziges Aroma und seine dunkelbraune bis schwarzgrüne Farbe machen den Tannenhonig so außergewöhnlich.

Ähnlich wie beim Wein verhält es sich auch beim Honig: Jeder Jahrgang und jede Herkunft haben ihren eigenen Charakter in Farbton und Aroma, von der Natur jedes Jahr auf ein Neues komponiert. Von den heimischen Imkern schonend aufbereitet – besser kann gesunder Genuss nicht schmecken.

Honig ist ein unverfälschtes Naturprodukt unserer fleißigen Bienen – die ihn vor allem aus den zwei Quellen Blütennektar und Honigtau gewinnen. Für 500g Blütenhonig müssen ca. 2 Millionen Blüten angeflogen werden. Das sind rund 40.000 Ausflüge vom Bienenvolk zu den Blüten und zurück, was einer Flugstrecke von 3 Erdumrundungen entspricht. Schon beim Sammeln werden Nektar und Honigtau durch die Bienen verarbeitet und mit körpereigenen Sekreten angereichert. Das bedeutet, eine Biene kann in ihrer stecknadelkopfgroßen Honigblase bis zu 60mg tragen. In ihr werden Sammelgut schon während des Rückfluges körpereigene Stoffe zugesetzt und die Umwandlung in Honig beginnt (Quelle: D.I.B. e.V.)