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WICHTIGE INFORMATION

Bienengesundheit / Amerikanische Faulbraut 

 

 

 

 

25.04.2018

Aktuelles aus dem Kreishaus Heinsberg

Sperrbezirk aufgehoben

Kreis Heinsberg. Die Tierseuchenverordnung vom 17. August 2017 zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen, die sich auf Bienenvölker und Bienenstände in zum Sperrbezirk erklärten Gebieten im Stadtgebiet von Wegberg bezog, konnte in dieser Woche aufgehoben werden. Nach erfolgreicher Durchführung der angeordneten Bekämpfungs- und Desinfektionsmaßnahmen sowie den Ergebnissen der aktuellen Untersuchungen der Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk gilt die Amerikanische Faulbrut als erloschen, so dass sämtliche Schutzmaßregeln aufgehoben werden konnten. Alle Bienenvölker im Sperrgebiet wurden nochmals untersucht. Diese Untersuchungen lieferten keinerlei Hinweise auf eine Erkrankung mit der Amerikanischen Faulbrut.

Nachdem im Monat August 2017 bereits die Sperrbezirke in Teilbereichen von Heinsberg-Oberbruch und Wassenberg aufgehoben werden konnten, ist das gesamte Kreisgebiet nunmehr bienenseuchenfrei.

Bei der Amerikanische Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der Bienen abtötet. Die Zahl der Bienen in einem Bienenvolk nimmt dabei im Verlauf der Krankheit stetig ab. Dies kann am Ende dazu führen, dass betroffene Völker in großer Zahl eingehen.

Für den Menschen ist die Amerikanische Faulbrut völlig ungefährlich. Der Honig, auch von erkrankten und stark befallenen Völkern, stellt keine gesundheitliche Gefahr für den Menschen dar und kann ohne Bedenken verzehrt werden.

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Neben der Varroamilbe ist die Amerikanische Faulbrut ein großes Problem der Bienenhaltung. Besonders stark scheint sie zurzeit in Nord Rhein Westfalen verbreitet zu sein.

Imker sollte immer wieder den Gesundheitszustand seiner Völker überwachen, auf Anzeichen von Krankheiten achten und im Verdachtsfall den Sachverständigen seines Vereines oder das Kreisveterinäramt benachrichtigen.

Wer innerhalb eines Sperrbezirks Bienenvölker hält, muss sich unbedingt an die vorgeschriebenen Auflagen halten. Ebenfalls unzulässig ist es, um in diesen Sperrbezirk hinein und aus diesem Sperrbezirk heraus nichts was irgendwie mit Bienen und Imkerei zu tun hat, gebracht werden darf, mit Ausnahme von Honig. Die Amerikanische Faulbrut ist für den Menschen ungefährlich.

Aufgrund der aktuellen Diskussion, unten ein Dokument des BMEL zum Thema Amerikanische Faulbrut. Hier wird u.a. auch die „Streichholzprobe“ erklärt.

>> Info TSIS – TierSeuchenInformationsSystem

>> Bienenseuchen-Verordnung

>> Leitlinie zur Bekämpfung der Amerikanischen Faulbraut der Bienen in Deutschland / BMEL

 

 

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4. Infobrief Bienen@Imkerei (Apis e.V)

5. Bienenschutz / Bienenvergiftungen durch Pflanzenschutzmittel (Julius Kühn-Institut)

6. Bienengesundheit / Amerikanische Faulbraut Spergebiete

 

Immer wieder Ärger mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) für Imker oft ein Problem

Quelle: DIB eV

Mit dem Erlass der neuen Honigverordnung (HonigV) vom 16.1.2004 wurde die Honigkennzeichnung neu geregelt. Sie richtet sich nach § 3 HonigV und in Verbindung dazu nach der geänderten Lebensmittelkennzeichnungsverordnung. Für Honig ist damit seit dem 1. August 2004 ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Fertigverpackung anzugeben. Das Mindesthaltbarkeitsdatum eines Lebensmittels ist das Datum, bis zu dem dieses Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält. Es ist nicht mit einem Verfalls-, letzten Verzehr- oder Verkaufsdatum gleich zu setzen. So kann Honig auch nach Ablauf des Mindeshaltbarkeitsdatums durchaus verkehrsfähig sein, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

Das MHD kann laut § 7, Absatz 3 der LMKV in verschiedenen Formen angebracht werden:
Die Angabe des Mindeshaltbarkeitsdatums muss in Tag, Monat und Jahr, zB: 01. Jan. 2018 angegeben werden. Wichtig ist dabei die richtige Wortwahl vorangestellt wird: -mindestens haltbar bis bzw. oder -mindestens haltbar bis Ende.

Die Entscheidung über das zu wählende Mindeshaltbarkeitsdatum liegt allein im Verantwortungsbereich des Imkers.
Honig ist im Allgemeinen bei sachgerechter Lagerung über mehrere Jahre haltbar, d.h. er behält seine spezifischen Eigenschaften für einen längeren Zeitraum. Um sicher zu gehen, wird seitens des D.I.B. eV für Honig eine Mindeshaltbarkeitszeitspanne von zwei Jahren empfohlen. Die Frist sollte mit dem Zeitpunkt des Abfüllens beginnen.

Honigverordnung

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